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Herford 30.07.2008

Neue Grippe A/H1N1:

Aktuelle Tipps und Hintergrundinformationen

 

Tipps vom Robert-Koch-Institut zur Vermeidung einer Ansteckung


Bei allen Unsicherheiten gibt es doch Grundsätze, bei denen über alle Grenzen hinweg Einigkeit besteht: Nämlich über das, was jeder Mensch tun kann, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Das Robert-Koch-Institut hat dazu ein Acht-Punkte-Programm entwickelt.


1. Hände berühren Jeden und Alles. Sie sind der größte Risikofaktor. Deshalb: Regelmäßig die Hände intensiv mit Seife waschen. (Auch zwischen den Fingern). Der alte Spruch: „Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen“ ist aktueller denn je.
Und: Verzichten sie einfach auf Händeschütteln und Küsschen.


2. Husten und Niesen in die Hand mag zwar vornehm sein, ist aber verkehrt. Denn so sind Viren auf der ganzen Handfläche verteilt - und werden weitergegeben. Besser ist das „hygienische Husten“: In den Ellenbogen husten oder niesen und - wenn möglich - zwei Meter Abstand zum nächsten Menschen halten.


3. Bei Krankheit zu Hause bleiben. Auch wenn es sich nicht um die Schweinegrippe handeln sollte - mit falschem Ehrgeiz lassen sich ganze Abteilungen lahm legen.


4. Seien Sie aufmerksam: Bei Anzeichen wie plötzlichem hohen Fieber, Husten, Gliederschmerzen oder Übelkeit - bleiben Sie zu Hause, konsultieren Sie den Arzt.


5. Sollten Sie erkrankt sein, lassen sie sich Zeit, gesund zu werden. Fieber hilft z.B. Ihrem Körper, die Viren abzutöten.


6. Schützen Sie sich bei Krankheit Ihrer Familie. Vermeiden Sie Umarmungen und küssen. Benutzen Sie Einmal-Taschentücher wirklich nur einmal und schlafen sie möglichst alleine in einem Raum. Reinigen Sie vor allem Küche und Bad regelmäßig.


7. Lüften Sie regelmäßig, etwa drei- bis viermal täglich. In abgestandener Luft steigt die Virenkonzentration erheblich.


8. Versuchen Sie, Menschenansammlungen zu vermeiden. Benutzen Sie vielleicht eine U-Bahn früher, lassen Sie im Zweifel mal einen Kinobesuch ausfallen. Ein Mundschutz hilft hier kaum. Der schützt vorrangig Ihre Umwelt vor ausgeatmeten Keimen. Alle Experten raten im Übrigen davon ab, Grippe-Medikamente ohne ärztliche Begleitung oder prophylaktisch einzunehmen. Vorbeugend nützen sie nichts und im Ernstfall tötet eine zu geringe Dosierung die Viren nur unzulänglich ab und fördert Mutationen.

 

 

 

Für unsere Versicherten in der Region:

 

Aktuelle Informationen vom Gesundheitsamt für den Kreis Herford erhalten Sie auf der Internetseite des Kreis Herfords.

 

Das Klinikum Herford hat außerdem eine Telefon-Hotline eingerichtet.


Unter der Telefonnummer 05221 94-2211 beantworten fachkundige Ärzte und Pflegekräfte rund um die Uhr Fragen zum Thema "Neue Grippe".
Diagnostik oder Therapie-Empfehlungen am Telefon sind jedoch nicht möglich.

 

 

 

Weiterführende Informationen:

 

Das Robert-Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung für Krankheitsüberwachung und -prävention.


Hotline: 030 18754-4161


(montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr)

 

 

Das Bundesministerium für Gesundheit liefert verbindliche und aktuelle Daten.


Hotline: 0800 4400550


(montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr, freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr,
am Wochenende und an Feiertagen von 10:00 bis 16:00 Uhr)

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