

BKK Web-TV: Arzneimittelfälschungen auf der Spur

Betriebskrankenkassen und Apotheker klären im Internet über Tricks der Fälscher auf und warnen vor dubiosen Internetangeboten
Der Handel mit gefälschten Produkten, die sogenannte Markenpiraterie, boomt. Besonders beunruhigend dabei: Die drastisch gestiegene Zahl an gefälschten Arzneimitteln, die in Deutschland sichergestellt werden. Hauptvertriebsweg ist das Internet. Erst vor wenigen Wochen hat die Zollfahndung Essen einen internationalen Internethandel mit nachgemachten Potenzmitteln zerschlagen. In einem Lager im Ruhrgebiet wurden über 47.000 Tabletten sichergestellt, die in den Versandhandel über das Internet gehen sollten.
Diese Besorgnis erregende Entwicklung haben der BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen und der Apothekerverband Nordrhein e.V. zum Anlass genommen, um eine wichtige Verbraucherinformation zum Thema Arzneimittelfälschungen zu entwickeln. „Das neue Internet-Video kann kostenlos eingesehen werden unter www.bkk-webtv.de“ erklärt Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des BKK Landesverbandes NRW.
Im Internet-Video informieren und demonstrieren Experten, wie Ulrich Schulze, Sprecher des Zollfahndungsamtes Essen, und Prof. Harald Schweim von der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Verbraucher, wie drastisch sich das Thema „Arzneimittelfälschungen im Internet“ zugespitzt hat und mit welcher kriminellen Energie die Fälscher arbeiten.
Die Betriebskrankenkassen warnen daher vor illegalen Versandapotheken im Internet und empfehlen: „Verbraucher sollten sich das neue Internet-Video unbedingt anschauen. Sie erhalten wichtige Hinweise, worauf man achten muss, wie man sich schützen kann und auf welchem Weg man seine Arzneimittel am sichersten bezieht.“


