

BKK HMR ist "herzsicher"
Die BKK HMR hat einen automatisierten PAD Defibrillator (DEFI) angeschafft.
Bestens gerüstet gegen den Plötzlichen Herztod.
Herford
Die Betriebskrankenkasse Herford Minden Ravensberg (BKK HMR) teilt mit,
dass ein automatisierter Defibrillator für den Herznotfall im Kundenzentrum
der BKK HMR in Herford, Am Kleinbahnhof 5, zur Verfügung steht. Alle
Ersthelfer sind erfolgreich durch das DRK Herford Stadt in der Anwendung
des Gerätes geschult.
„Die Sicherheit für unsere Versicherten, Gäste und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Aus diesem Grunde haben wir uns zu dieser Investition entschlossen“, so Joachim Schwarzer, Vorstand der BKK HMR
„Der Plötzliche Herztod kann jeden treffen, unverhofft, ohne erkennbare Vorzeichen, jederzeit und an jedem Ort. Allein in Deutschland sterben jährlich ca. 150.000 Menschen diesen Tod. Bei frühzeitigen entsprechenden Rettungsmaßnahmen und dem Einsatz eines Frühdefibrillators hat der Betroffene eine gute Chance zu überleben“, so Carsten Holtgrefe von der STRUCK Medizintechnik GmbH aus Enger.
Die größte Überlebenschance nach einem plötzlichen Herztod besteht bei einer Frühdefibrillation, d.h. der schnellstmöglichen Abgabe eines Elektroschocks, der es dem Herzen ermöglicht, wieder in seinem normalen Rhythmus zu schlagen. Bis zu 70 Prozent der Betroffenen können überleben, wenn sie innerhalb von drei Minuten nach auftreten der Symptome defibrilliert werden und frühzeitige Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Mit jeder Minute, die ohne Defibrillation verstreicht, sinkt die Überlebensrate um 10 Prozent. Nach 9 Minuten hat der Betroffene demnach nur noch 10 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit. Wir wollen die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes somit sicher überbrücken und Leben retten, so Schwarzer.
Zum Glück ist die Bedienung des kleinen sprechenden Lebensretters oder auch kurz Defis genannt kinderleicht. Nach dem Einschalten führt das Gerät den Ersthelfer mit Sprachanweisungen durch die einzelnen Schritte bis zur Abgabe des lebensrettenden Elektroschocks. Eine Fehlbedienung ist ausgeschlossen, da das Gerät selbst ein Elektrokardiogramm (EKG) erstellt und die Notwendigkeit des Einsatzes prüft. Ist das EKG in Ordnung, lässt sich kein Elektroschock auslösen.
Nach einer ausführlichen Einweisung sind alle unsere Ersthelfer in der Lage, im Erstfall sicher zu helfen. Zusätzlich werden alle Ersthelfer durch regelmäßige Schulungen beim DRK Herford, bestens auf den Notfall vorbereitet. Hoffentlich tritt der Ernstfall nie ein, sollte es aber dennoch passieren, ist das Einzige, was man falsch machen kann, untätig zu bleiben. „Nichts tun kann Menschenleben kosten, und wir sind froh, dass wir nun in der Lage sind, effektiv und aktiv zu helfen“ so Schwarzer.
Informationen zum Thema:
www.herzsicher.info oder gebührenfrei unter 0800 / 1502500
