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Imagebild BKK HMR News
Herford 04.01.2012

Sicher auf Ski und Snowboard unterwegs

 

Wir sind schon mittendrin in der Skisaison 2012. Besonders in den Ferienzeiten und an den Wochenenden ist bei besten Bedingungen in den Wintersportgebieten viel los. Und je mehr Menschen sich auf den Pisten tummeln, desto größer ist die Gefahr für Verletzungen. Damit Sie den Wintersport sicher ausüben und genießen können, gibt es hier einige Tipps für Sie.

 

Kennen Sie die Regeln?

 

 

Sicherheit steht an erster Stelle bei der Ausübung des Wintersports, ganz gleich ob es sich um Snowboarder oder Skifahrer handelt. Dazu gehören in erster Linie die richtige körperliche Vorbereitung und ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den anderen Sportlern auf der Piste. Die „Fédération Internationale de Ski“ (FIS) hat zehn Verkehrsregeln für Pisten aufgestellt, die auf der ganzen Welt gelten. Jeder Skifahrer und Snowboarder ist verpflichtet, diese Regeln zu kennen und einzuhalten.

 

Sie finden diese Regeln hier:
Verhaltensregeln der „Fédération Internationale de Ski“ (FIS)

 

Niemals oben ohne!

 

Etwa jeder zehnte Erwachsene erleidet bei einem Skiunfall Kopfverletzungen, bei Kindern sind es sogar 15 %. Ein Skihelm könnte 85 % der schweren Schädel- und Gehirnverletzungen verhindern, so das bayerische Gesundheitsministerium. Kopfverletzungen sind Todesursache Nummer eins auf der Piste. Beim Kauf eines geeigneten Helms sollten Sie sich Zeit nehmen. Die Auswahl ist mittlerweile sehr groß. Am wichtigsten ist die perfekte Passform. Der Helm muss so fest sitzen, dass er bei einem Sturz nicht vom Kopf gestreift werden kann. Er muss genau an die individuelle Kopfform angepasst werden können, möglichst mit einem Kopfband zur Feineinstellung. In Bezug auf den Tragekomfort sind auch Gewicht, Belüftungsmöglichkeiten, Sichtfeld und Geräuschwahrnehmung zu beachten. Die Helmverschlüsse sollten auch mit Handschuhen bedienbar sein und die Skibrille stets mit dem Helm zusammen anprobiert werden. Viele Hersteller bieten die Brille mit der für den Helm optimalen Passform gleich mit an. Bei der Auswahl von Helmen achten Sie darauf, dass die Helme die CE-Kennzeichnung tragen. Damit bestätigen die Hersteller, dass der Helm den gültigen europäischen Richtlinien entspricht. Nach einem Unfall muss der Helm ausgetauscht werden, auch wenn er äußerlich keine Schäden aufweist. Auch aufgrund der intensiven UV-Strahlung im Gebirge, die die Helmschale angreift, wird geraten, den Helm spätestens alle drei bis fünf Jahre durch einen neuen zu ersetzen. Helme für andere Sportarten, etwa Fahrradhelme, dürfen zum Skifahren und Snowboarden nicht verwendet werden.

 

Medizinische Versorgung im Ausland

Sollte trotz aller Vorsicht der Fall der Fälle dann auch bei Ihnen einmal eintreten und Sie müssen sich medizinisch versorgen lassen, so sind Sie auch im Ausland bestens geschützt. Mit einem Auslandskrankenschein oder der EHIC (European Health Insurance Card) erhalten Sie direkt beim Arzt oder der Behandlungseinrichtung medizinische Hilfe. In einigen Staaten, mit denen ein Abkommen besteht, ist eine Eigenbeteiligung an den Behandlungskosten staatlich festgelegt. Diese dürfen wir Ihnen auch nach Ihrer Rückkehr nicht erstatten. Wir empfehlen in diesen Fällen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Diese deckt daneben weitere Leistungen ab, wie beispielsweise den Rücktransport ins Inland. Am besten informieren Sie sich über unsere Leistungen, rechtzeitig vor Ihrer Abfahrt ins Skigebiet.

 

 

Gesundheit – Das Magazin der BKK Herford Minden Ravensberg

Dies ist nur ein Artikel der aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift.

Neuerdings umfasst unser Mitgliedermagazin 24 Seiten und erscheint quartalsweise.

 

Die gesamte Ausgabe als PDF-Download finden Sie hier
Ausgabe 5/2011 [1 MB]