Navigation per Tastatur [Alt + 1, Enter und Pfeil unten]

 

Zur Hauptnavigation [Alt + k, Enter + Pfeil unten]

 

Zum Inhalt [Alt + s, Enter + Pfeil unten]

 

Zum Eingabefeld: Suche [Alt] + 4

Hotline 0800 0 227337

Button: Kein Zusatzbeitrag
Aktuelle Newartikel
Aktuelles
nach oben scrollen
News
Imagebild BKK HMR News
Herford 22.06.2010

Sonne - aber sicher

 

Informationskampagne des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

 

Dr. med. Jutta Hübner

 

Im Sommerurlaub Sonne tanken: Schon der Gedanke daran hebt die Stimmung. Doch ein allzu sorgloser Umgang mit der Sonne kann böse gesundheitliche Konsequenzen haben – obwohl Vorbeugen ganz einfach ist. Wie das geht und warum ein guter Sonnenschutz wichtig ist, will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit seiner Informationskampagne „Sonne – aber sicher!“ zeigen.

 

 

Dazu ist das Infomobil in Nord- und Süddeutschland unterwegs: Experten geben Tipps zum richtigen UV-Schutz und erklären, wie die UV-Strahlung der Sonne auf den Körper wirkt. Aktuelle Unterrichtsmaterialien für Eltern, Kindertagesstätte, Grundschule und Sekundarstufe I unterstützen die Kampagne.

 

Weitere Informationen gibt es beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS):
weiter: Informationskampagne "Sonne - aber sicher!"

 

 

10 Tipps, wie Sie sich vor UV-Strahlung schützen können:

 

1. Anziehen:

Der beste und einfachste Schutz ist durch Kleidung und eine Kopfbedeckung zu erreichen. Die Kleidung sollte leicht und weit sein. Kleidung mit UV-Schutz ist in manchen Fällen empfehlenswert. Die Kopfbedeckung sollte auch die Ohren und den Nacken schützen. Die Schuhe sollten den Fußrücken bedecken.

 

2. Sonnenschutz für die Augen:

Eine Sonnenbrille bietet optimalen Sonnenschutz für die Augen und beugt Augenschäden wie Linsentrübung oder Schädigung der Netzhaut vor. Hinsichtlich der UV-Filterwirkung bestehen grundsätzlich keine Bedenken, preisgünstige Brillen von seriösen Händlern zu verwenden, sofern diese einen Herstellerhinweis zum UV-Schutz (100 % UV-Schutz oder UV 400) aufweisen und auf einen ausreichenden Seitenschutz geachtet wird.

 

3. Eincremen:

Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen großzügig mit einer Sonnencreme ein. Für Kleinkinder wird ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mindestens ein Lichtschutzfaktor von 20 empfohlen. Bei empfindlicher Haut, im Hochsommer und in südlichen Ländern sollte ein noch höherer Lichtschutzfaktor gewählt werden. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Filter und tragen Sie die Sonnencreme eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf, damit sie in die Haut einziehen kann. Erneuern Sie den Sonnenschutz mehrmals täglich. Achtung: Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht. Es erhält sie nur.

 

4. Kein Sonnenbrand:

Vermeiden Sie unbedingt einen Sonnenbrand! Dies erreichen Sie am besten durch einen Ihrem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz und das konsequente Befolgen der Sonnenschutzregeln.

Ihren Hauttyp können Sie hier ermitteln:
http://www.gesundheitonline-bkk-hmr.de/index.php?option=com_scms&Itemid=92&module=hauttyp

 

5. Schatten suchen:

Meiden Sie die Sonne in der Mittagszeit (zwischen 11.00 und 15.00 Uhr). Die Wirkung der Sonne ist dann mehrfach höher als vormittags oder nachmittags. Richten Sie sich bei Aktivitäten im Freien nach dem UV-Index und schützen Sie Ihre Kinder entsprechend. Den UV-Index erfahren Sie beispielsweise über den Wetterbericht oder im Internet. Beachten Sie aber, dass die UV-Belastung aufgrund von Reflexionen an Schnee, Sand und Wasser höher sein kann als der UVI angibt.

 

6. Schutz für Kleinkinder:

Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne. Suchen Sie ihnen einen schattigen Platz und ziehen Sie Ihre Kinder sonnengerecht an. Auf Sonnencreme sollte im ersten Lebensjahr verzichtet werden.

 

7. Schutz beim Baden:

Wasser reflektiert die UV-Strahlung und verstärkt dadurch ihre Wirkung. Darum sollten auch hier Schultern, Brust und Rücken mit einem T-Shirt bedeckt sein oder spezielle UV-Badekleidung getragen werden. Insbesondere nach dem Aufenthalt im Wasser sollte die Haut mit Sonnenschutzcreme nachgecremt werden, um die Schutzwirkung zu erhalten.

 

8. Keine Medikamente und Sonne:

Achten Sie bei Medikamentenauf Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Sonnenlicht. Fragen Sie sicherheitshalber vor dem Sonnenbad Ihren Arzt.

 

9. Keine Solarien:

Geben Sie im Urlaub der Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Bleiben Sie in den ersten Tagen lieber im Schatten. Eine Vorbräunung im Solarium führt nicht zu einer nennenswerten Erhöhung des Eigenschutzes der Haut. Die zusätzliche UV-Belastung schadet nur der Haut.

 

10. Vorbild sein:

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, damit sich Ihr Kind von klein auf an den richtigen Umgang mit der Sonne gewöhnt.

 

 

Hauttyp ermitteln

 

Wissen Sie welchen Hauttyp Sie haben und wie hoch Ihre Eigenschutzzeit in der Sonne ist? Hier können Sie Ihren Hauttyp ermitteln und schützen Sie Ihre Haut vor vorzeitiger Alterung.

 

weiter: Hauttyp ermitteln

 

zurück