

Gründlichkeit vor Schnelligkeit:
Verzögerungen beim Start der elektronischen Gesundheitskarte
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) soll künftig die bisherige Krankenversichertenkarte (KVK) ablösen. Die neue Gesundheitskarte wird dann eine Vielzahl von Vorteilen bieten: So ist auf der Vorderseite ein Foto des Versicherten aufgedruckt, das ihn zweifelsfrei als Karteninhaber ausweist und damit dem Kartenmissbrauch vorbeugt. Vor diesem Hintergrund haben wir Sie zu Jahresbeginn darum gebeten, uns ein aktuelles Foto zur Verfügung zu stellen.
Bis heute haben wir schon ca. 12.500 Fotos erhalten. Dies entspricht einer Quote von rund dreiviertel aller angeschriebenen Personen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei Ihnen bedanken.
Die neue eGK ist technisch nicht mit der alten KVK vergleichbar. Daher können die aktuell in den Arztpraxen und in den Krankenhäusern stehenden Kartenlesegeräte nicht mehr für die neue Gesundheitskarte genutzt werden. Es sind kombinierte Kartenlesegeräte erforderlich, mit denen die Versichertendaten der alten KVK und die der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) eingelesen werden können. Mit diesen Geräten werden die Arztpraxen und Krankenhäuser zurzeit ausgestattet. Bevor die Mediziner nicht über solche Kartenlesegeräte verfügen, kann die neue Karte nicht genutzt werden. Da die Kartenlesegeräte noch nicht in der notwendigen Anzahl bei den Medizinern installiert wurden, verzögert sich die Ausgabe der neuen Gesundheitskarte. Erst wenn die Arztpraxen und Krankenhäuser mit der entsprechenden Technik ausgestattet sind, können wir die neue Gesundheitskarte ausgeben.
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