Ambulante Vorsorgemaßnahmen in anerkannten Kurorten

Ambulante Vorsorgemaßnahmen in anerkannten Kurorten

Ambulante Vorsorgemaßnahmen sollen helfen, Krankheiten zu erkennen oder zu verhindern. Diese Kur wird von Ihrem Arzt verordnet und wird ambulant in einem anerkannten Kurort durchgeführt.

Voraussetzung ist:

  • dass eine ambulante Behandlung am Wohnort ausgeschöpft wurde bzw. nicht mehr ausreicht, um eine Schwächung der Gesundheit zu beseitigen oder eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu beseitigen oder Krankheitsbeschwerden zu lindern oder

  • eine ambulante Behandlung am Wohnort wegen besonderer beruflicher oder familiärer Umstände nicht durchgeführt werden kann.


Bei ambulanten Vorsorgeleistungen übernehmen wir die vertraglichen Kosten für den Kurarzt (per Kurschein) und die Kosten für verordnete Anwendungen wie beispielsweise Bäder oder Massagen. Ihre Zuzahlung beträgt 10% der Kosten sowie 10 € je Verordnung.

Für die Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe und die Kosten für An- und Abreise zahlen wir Ihnen einen Zuschuss in Höhe von 16 € je Kalendertag.

Während der Dauer der ambulanten Vorsorgeleistung müssen Arbeitnehmer Urlaub nehmen, es besteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Um einen anhaltenden Therapieerfolg sicherstellen zu können, sollte der Kurzeitraum mindestens 14 Tage, max. 21 Tage umfassen.

Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, diese Maßnahme in einem anerkannten Kurort im europäischen Ausland durchzuführen. In diesem Fall werden die Behandlungskosten von Ihnen verauslagt und es erfolgt nach Abschluss der Maßnahme eine Kostenerstattung in Höhe der inländischen Vertragssätze.

Eine ambulante Vorsorgeleistung können Sie bei medizinischer Notwendigkeit alle drei Jahre wiederholen.

Die notwendigen Unterlagen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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