Haushaltshilfen

Haushaltshilfen

Bei einer Erkrankung kommt die Haushaltsführung oftmals zu kurz. Um Sie und Ihre Familie in einer solchen Situation zu unterstützen, erhalten Sie von uns die angemessenen Kosten für eine Haushaltshilfe erstattet.

Bitte stellen Sie den Antrag für Haushaltshilfe immer vor Beginn der Haushaltshilfe. Eine Genehmigung der Haushaltshilfe ist erst ab Tag der Antragstellung möglich.

Durch unsere zusätzlichen Satzungsleistungen können Sie die Haushaltshilfe in folgenden Fällen beanspruchen:

  • Stationäre Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme außerhalb des eigenen Haushaltes
  • Schwangerschaft und Entbindung
  • Fortführung des Haushaltes ist aufgrund einer akuten Erkrankung nicht möglich (nur mit ärztlicher Bescheinigung)
  • Medizinisch erforderliche Abwesenheit als Begleitperson eines Versicherten (Beispiel: Begleitung Ihres Kindes während eines Krankenhausaufenthaltes)

Arten der Haushaltshilfe:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Haushaltsweiterführung.

  • Ihr Ehegatte/Ihre Ehegattin nimmt sich für die Zeit der Erkrankung unbezahlten Urlaub. In diesem Fall erstatten wir den Nettoverdienstausfall bis zur Höhe von 99,17 € täglich.
  • Hilfe durch Verwandte bis zum zweiten Grad (Eltern und Geschwister): In diesem Fall beteiligen wir uns an eventuell entstandenen Fahrkosten und am Nettoverdienstausfall bis zu 99,17 € täglich.
  • Wird die Haushaltshilfe durch einen Pflegedienst übernommen, rechnet dieser mit uns die vertraglich vereinbarten Sätze für die Haushaltsweiterführung ab.
  • Beschaffen Sie sich selbst eine Haushaltshilfe z.B. Freunde, Nachbarn, erstatten wir bis zu 9,25 € pro Stunde.

Zuzahlung

Ihre Zuzahlung beträgt je Kalendertag 10% der Kosten, mindestens 5,00 €, höchstens 10,00 €, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.

Ärztlicher Nachweis

Zur Notwendigkeit der Haushaltshilfe ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.