Betriebskrankenkassen aus Ostwestfalen machen Betriebe fit

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2017-08-08_thomas_johannwille_owl_bkk.jpgThomas Johannwille Geschäftsführer der ARGE OWL (und Vorstand der Bertelsmann BKK) stärkt gemeinsam mit den OWL Betriebskrankenkassen die Gesundheit der Menschen in Lebens- und Arbeitswelten in der Region

Seit mehr als 300 Jahren stehen Betriebskrankenkassen für die Gesundheit der Menschen in Unternehmen ein. Mit dieser Unternehmens-DNA sind auch die in Ostwestfalen ansässigen Betriebskrankenkassen erfolgreich für ihre Versicherten und für die Unternehmen tätig. Die Betriebskrankenkassen der Arbeitsgemeinschaft versichern insgesamt rund 475.000 Menschen, davon ein Großteil aus der Region. In 2016 haben sie alle gemeinsam mehr als 4,6 Mio. Euro für Prävention und 1,1 Mrd. Euro für Gesundheitsleistungen insgesamt aufgewendet.

300 Jahre Tradition

Im Jahr 1717 zeigte sich das erste deutsche Unternehmen, die Blaufarbenfabrik Pfannenstiel in Sachsen, mit der Gründung einer eigenen Unterstützungskasse im Krankheits- und Todesfalle verantwortlich für ihre
Mitarbeiter. Heute sind es deutschlandweit rund 90 Betriebskrankenkassen, die nach diesem Vorbild den Markenkern als entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb sichern: dem Bewusstsein, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit und damit die Produktivität der Beschäftigten langfristig zu erhalten.

Gemeinsam in Ostwestfalen-Lippe

In OWL arbeiten sieben Betriebskrankenkassen (Bertelsmann BKK, BKK Diakonie, BKK Dürkopp Adler, BKK Gildemeister Seidensticker, BKK HMR, BKK Melitta Plus und Heimat Krankenkasse) seit vielen Jahren erfolgreich in einer Arbeitsgemeinschaft (BKK ARGE OWL) zusammen. „Jede Kasse verfolgt ihre eigene Strategie. Um Verwaltungskosten zu sparen, arbeiten wir in einigen Bereichen eng zusammen, zum Beispiel bei der EDV und der Rechnungsbearbeitung“, sagt Thomas Johannwille Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft (Bertelsmann BKK). Auch die gemeinsame Entwicklung von Gesundheitsleistungen mit Ärzten und Kliniken in der Region oder Maßnahmen zur Prävention in Lebenswelten sind weitere wichtige und gemeinsame Handlungsfelder der Betriebskrankenkassen. Aktuell verändern sich diese Lebens- und Arbeitswelten mit nie da gewesener Geschwindigkeit, auf die sich die Beschäftigten immer schneller einstellen müssen. Wo noch vor Jahrzehnten die Industrialisierung Mensch und Betrieb vor Herausforderungen stellte, stehen heute gesellschaftliche Veränderungen und die Digitalisierung im Mittelpunkt. Und genau hier setzen die Betriebskrankenkassen frühzeitig an, um den Wandel als Chance für gesunde Arbeitswelten und gelebte Präventionskultur in Betrieben zu etablieren. „Die neuen ‚smarten Lebenswelten‘ bieten neben den Herausforderungen aber auch viele Chancen in der medizinischen Versorgung. Und gerade das wird immer wichtiger in einer sowohl städtisch als auch ländlich geprägten Region wie in Ostwestfalen“, sagt Thomas Johannwille.