Gesetzliche Regelungen zum Kinderkrankengeld

Im Rahmen der Corona-Pandemie wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Denn gerade in dieser herausfordernden Zeit kann ein erhöhter Betreuungsbedarf bestehen, wenn keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung, Beaufsichtigung oder Pflege des Kindes übernehmen kann.

Im Rahmen der Corona-Pandemie wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Denn gerade in dieser herausfordernden Zeit kann ein erhöhter Betreuungsbedarf bestehen, wenn keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung, Beaufsichtigung oder Pflege des Kindes übernehmen kann.

Für das Jahr 2021 gilt:

Zusätzlich zum bisherigen Anspruch können Eltern, die wegen der Pflege und Betreuung Ihres kranken Kindes der Arbeit fernbleiben müssen, zusätzlich 10 Arbeitstage pro Elternteil und Kind in Anspruch nehmen. Das bedeutet, jeder Elternteil hat Anspruch auf 20 Tage pro Kind; bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage. Wenn Sie mehr als zwei Kinder haben, können Sie bis zu 45 Tage Kinderkrankengeld beantragen, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt bis zu 90 Tage. Dies soll auch gelten, wenn die Betreuung des Kindes durch eine pandemiebedingte Schließung der Schulen und Kindergärten zu Hause erforderlich ist oder die Präsenzpflicht in der Schule ausgesetzt, beziehungsweise der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt, wurde. Um Ihren Anspruch gültig zu machen, reichen Sie hierfür den folgenden Antrag ausgefüllt und unterschrieben bei uns ein.

Im Rahmen der Anträge auf Kinderkrankengeld bei einer pandemiebedingten Betreuung des Kindes verzichten wir auf eine entsprechende Bescheinigungen der Einrichtung oder der Schule.


Eine FAQ zum Thema Kinderkrankengeld finden Sie hier auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.