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Eine Vielfalt an Möglichkeiten, berufsbezogene und private Herausforderungen und ein komplett neuer Alltag: Der Eintritt in das Berufsleben bringt für junge Menschen viele Chancen, aber auch Veränderungen mit sich. Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Sparkasse Herford, BRAX, das Friedrich-List-Weiterbildungsinstitut und die BKK HMR erfolgreich in Sachen Gesundheit für junge Berufsstarter zusammen – in diesem Jahr mit einem neuen Konzept für das Projekt „Fit for Future“. Kurz nach Beginn der Ausbildung trafen sich die Ausbildungsleiter und die Auszubildenden, um sich mal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Mit dem Eintritt in das Berufsleben ändert sich der Alltag von jungen Erwachsenen abrupt. Stress, Zeit- und Leistungsdruck sind gesundheitliche Risikofaktoren, die es im besten Fall zu vermeiden gilt. „Gesundheit ist Privatsache …oder nicht?“ lautete die Frage des Tages. „Ganz klar Nein, denn Arbeitszeit ist Lebenszeit“, betont Jana Erlenkötter, Expertin für Stressmanagement bei cco Netzwerke, in ihrem Workshop. Während des zweistündigen Kickoffs wurde erarbeitet, welche Zusammenhänge zwischen der mentalen Gesundheit und dem Arbeitsplatz bestehen und welche Faktoren die Gesundheit beeinflussen. Maik Wörmann, Ausbilder bei BRAX, hebt hervor: „Das war erst der Auftakt. Wir wollen in den folgenden Ausbildungsjahren kontinuierlich Impulse für das Thema mentale Gesundheit am Arbeitsplatz setzen und das Thema bei unseren Auszubildenden, aber vor allem auch Ausbildungsverantwortlichen platzieren“. Was für die junge Menschen ganz normal erscheint, ist für die Generation der „Babyboomer“ gelegentlich bei der Arbeit eine Herausforderung: „Manchmal merken wir, dass im Unternehmen verschiedene Welten beziehungsweise Generationen aufeinander prallen. Es gilt daher, sich gegenseitig zu verstehen und von den Kompetenzen des Anderen zu profitieren“ betont Andreas Esch, Ausbildungsleiter bei der Sparkasse Herford. „Daher möchten wir zukünftig gemeinsam mit der BKK HMR mit Themen wie Kommunikation, Konflikt- und Stressbewältigung noch mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Auszubildenden eingehen“ betont Alexandra Borgmeyer, die im Jahr 2022 die Nachfolge von Andreas Esch antreten wird.

Aber nicht nur das Thema mentale Gesundheit stand auf dem Tagesplan. Auch Teambuilding war ein wichtiger Baustein des Tages, welcher von Bernd Wolter vom Friedrich-List-Weiterbildungsinstitut begleitet wurde und die Auszubildenden und Ausbilder ordentlich ins Schwitzen brachte.

Die BKK HMR unterstützt und begleitet beide Unternehmen auch zukünftig auf dem Weg für mehr Gesundheit im Unternehmen. „Das Feedback der Azubis hat gezeigt, dass wir mit diesem Thema den Nerv der Zeit getroffen haben. Wir könnten uns gut vorstellen, das Projekt ähnlich auch in anderen Unternehmen durchzuführen“ berichtet Carla Berger, Referentin für Gesundheitsförderung bei der BKK HMR. Interessierte Unternehmen können sich bei Frau Berger unter 05221 1026-181 melden. Die Unternehmensgröße spielt dabei keine Rolle: „Wir sind offen für Alle. Vielleicht lässt sich auch für kleinere Unternehmen ein Kooperationsprojekt schaffen“. 

v.l.n.r.: Alexandra Borgmeyer (Sparkasse Herford); die Auszubildenden der Sparkasse Herford und BRAX; Melanie Kalb (BRAX); Carla Berger (BKK HMR); Jana Erlenkötter (cco Netzwerke)
vorne v.l.n.r.: Maik Wörmann (BRAX); Bernd Wolter (Friedrich-List-Weiterbildungsinstitut)