Informationen zum Coronavirus

Liebe Kunden,

zum Schutz Ihrer und der Gesundheit unserer Mitarbeitenden schließen wir unser Kundencenter für die persönliche Beratung bis auf Weiteres.

Bei dringenden Anliegen können Sie einen persönlichen Beratungstermin nach vorheriger Anmeldung vereinbaren. Bitte nutzen Sie dazu das Formular auf unserer Internetseite oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 05221 1026-0.

Wir sind weiterhin uneingeschränkt zu unseren regulären Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Über unsere Online-Geschäftsstelle „meine BKK HMR“ können Sie uns wichtige Unterlagen umgehend zukommen lassen. Die App finden Sie in den App Stores und unter www.meine.bkk-hmr.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Ihre BKK HMR

Laut einem Beschluss von Bund und Ländern sollen besonders gefährdete Menschen gestaffelt 15 FFP2-Masken gegen eine geringe Eigenbeteiligung erhalten, um Sie gegen eine Corona-Infektion zu schützen. Anspruch haben demnach Personen aus besonders vulnerablen Gruppen, wenn

1. sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder

2. bei ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder einer der folgenden Risikofaktoren vorliegt: 

a) chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,

b) chronische Herzinsuffizienz,

c) chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,

d) Demenz oder Schlaganfall,

e) Diabetes mellitus Typ 2,

f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie,welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,

g) stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,

h) Trisomie 21,

i) Risikoschwangerschaft.

Die Kunden der BKK HMR werden voraussichtlich in der dritten Kalenderwoche die Voucher für die FFP2-Masken erhalten. Auf den Versand haben wir leider keinen Einfluss, da die Voucher von der Bundesdruckerei zur Verfügung gestellt werden. Bei der Selektion der berechtigten Personen haben wir uns eng an die Vorgaben der Bundesregierung gehalten.

Häufig sind die Kosten für einen Corona-Test durch die Krankenkasse oder anderen Akteuren des Gesundheitssystems gedeckt. Hier erfahren Sie, wer die Kosten für einen Corona-Test zahlt und wann Sie die Leistung privat zahlen müssen.

Wenn Sie typische Symptome des Corona-Virus, wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksstörungen aufweisen und Ihr Vertragsarzt einen Coronavirus-Test für erforderlich hält, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen, da es sich hierbei um eine Kassenleistung handelt.

Sie nutzen die Corona-Warn-App und Ihnen wird die Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ angezeigt? Dann wird der Test entweder vom zuständigen Gesundheitsamt oder einem niedergelassenen Arzt organisiert. Somit werden auch hier die Kosten für den Test übernommen.

Wenn Sie in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen, Rehabilitation, ambulante Operationen oder Dialyse arbeiten und sich aufgrund der aktuellen Lage testen möchten, obwohl Sie keine Symptome aufweisen, gibt es die Möglichkeit von seitens Ihres Arbeitgebers Antigentests zu organisieren. Diese müssen jedoch von Ihrem Arbeitgeber eigenverantwortlich beschafft werden.

Wenn Sie vor einer geplanten Krankenhausaufnahme stehen und das Krankenhaus einen negativen Test verlangt, müssen die Kosten für den Test vom Krankenhaus übernommen werden.

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit besteht für alle Reisenden aus Risikogebieten die Pflicht, sich nach der Rückkehr unmittelbar beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Dort müssen beispielsweise bestimmte Angaben über mögliche Symptome gemacht werden. Somit entsteht die Testpflicht erst nach Aufforderung des zuständigen Gesundheitsamtes. Obengenanntes gilt nicht, wenn der/die Reisende vor der Einreise nach Deutschland die digitale Einreiseanmeldung durchgeführt hat. Zur digitalen Einreiseanmeldung gelangen Sie hier

Häusliche Quarantäne: Hier besteht ebenfalls die Pflicht für alle, die nach Deutschland einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich auf direktem Weg nach der Einreise in die häusliche Quarantäne zu begeben und sich 10 Tage lang dort zu isolieren. Die Quarantäneverpflichtung wird zudem von dem zuständigen Gesundheitsamt überwacht.

 Weitere Informationen haben wir Ihnen hier zusammengestellt. 

Im Rahmen der Corona-Pandemie wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 ausgeweitet. Denn gerade in dieser herausfordernden Zeit kann ein erhöhter Betreuungsbedarf bestehen, wenn keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung, Beaufsichtigung oder Pflege des Kindes übernehmen kann.

Für das Jahr 2021 gilt:

Zusätzlich zum bisherigen Anspruch können Eltern, die wegen der Pflege und Betreuung Ihres kranken Kindes der Arbeit fernbleiben müssen, zusätzlich 10 Arbeitstage pro Elternteil und Kind in Anspruch nehmen. Das bedeutet, jeder Elternteil hat Anspruch auf 20 Tage pro Kind; bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage. Wenn Sie mehr als zwei Kinder haben, können Sie bis zu 45 Tage Kinderkrankengeld beantragen, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt bis zu 90 Tage. Dies soll auch gelten, wenn die Betreuung des Kindes durch eine pandemiebedingte Schließung der Schulen und Kindergärten zu Hause erforderlich ist oder die Präsenzpflicht in der Schule ausgesetzt, beziehungsweise der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt, wurde. Um Ihren Anspruch gültig zu machen, reichen Sie hierfür den folgenden Antrag ausgefüllt und unterschrieben bei uns ein.

Informationen zum vereinfachten Stundungsverfahren finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zur Übersicht der Bundesagentur für Arbeit.

Haben Sie Fragen? Wir nehmen uns gern Zeit für Sie. 

Ihre BKK HMR