Toxoplasmose-Screening

Was ist Toxoplasmose?

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, an der in erster Linie Katzen erkranken. Problematisch kann die Übertragung auf den Menschen insbesondere während einer Schwangerschaft sein. Es besteht die Gefahr, dass sich das Ungeborene mit dem Toxoplasmose-Erreger ansteckt. Während dieser Keim normalerweise relativ harmlos ist, kann er einen Fötus schwer schädigen, wenn sich die Schwangere erstmalig während der Schwangerschaft ansteckt und die Erreger auch auf den Fötus übergehen. Eine Schwangere kann sich vor einer Infektion schützen, indem sie auf Hygiene beim Kontakt mit Katzen achtet und nur gut durchgegartes Fleisch isst. Ein Toxoplasmose-Screening wird Schwangeren angeboten, um eine Neuinfektion festzustellen.
 

Das Toxoplasmose-Screening

Im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen wird bald nach Feststehen einer Schwangerschaft eine Blutprobe genommen und auf Antikörper untersucht. Das Ergebnis dieses Bluttests liegt in Form eines sogenannten Titers vor. Darunter versteht man die Konzentration der Antikörper gegen den Erreger. Man unterscheidet zwischen zwei Typen von nachweisbaren Antikörpern, die entweder auf eine akute Infektion oder eine bereits seit längerem zurückliegende Infektion zurückzuführen sind.
 

Kostenübernahme des Toxoplasmose-Screenings in der Praxis

Ein Toxoplasmose-Screening ist keine gesetzliche Kassenleistung, sondern wird als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) privat in Rechnung gestellt. Seit dem 01.01.2013 erstatten wir die Kosten für ein Toxoplasmose-Screening im Rahmen unserer erweiterten medizinischen Vorsorge.